| Autor: |
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Louis Sacher |
| Titel: |
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Löcher, Die Geheimnisse von Green Lake |
| Seiten: |
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300 |
| Verlag: |
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Beltz & Gelberg |
| ISBN: |
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3-407-80867-4 |
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Spannung |
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Humor |
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Action |
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Tiefe |
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Leselevel |
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Lesmuffel- Leseratte |
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Ähnlich wie
Berts Katastrophen (11 Bände) ist auch
Löcher ein fast 100%iger Tipp.
Diesmal ist es ein Fluch, der die Geschichte antreibt. Familie Yelnats in Texas leidet schon in vierter Generation darunter - doch erst Stanley, 14, übergewichtig, unbeliebt und irgendwie immer am falschen Ort, soll ihn bannen - in Green Lake.
Klapperschlangen, Skorpione, eine Anstalt für schwere Jungs. Wer hier abhaut, ist nach drei Tagen Futter für die Geier. Und dabei hatte der Richter Stanley vor die Wahl gestellt. Gefängnis oder Camp? Da Stanley jedoch noch nie in einem Ferienlager war, entschied er sich für das „Camp” - für „Spaß und Spiele”, wie er meinte.
Doch in Green Lake merkt er schnell, dass das Leben noch trostloser sein kann als er es bisher erlebt hat. Täglich müssen die Jungen Löcher in die trockene Wüstenerde graben, so breit und so tief wie eine Bauarbeiter-Schaufel mit Stiel lang ist: fünf Fuß. Warum, erklärt ihnen niemand.
Ein Junge, der nur deshalb so genannt wird, weil er angeblich Zero, also Null im Kopf hat, bietet ihm ein Geschäft an. Um lesen und schreiben zu lernen, will Zero jeden Tag eine Stunde lang auch Stanleys Loch graben. Im Gegenzug bekommt er Unterricht. Die beiden freunden sich an.
Als Stanley eine Patronenhülse mit den Initialen K.B. entdeckt, gerät Bewegung in die „Löcher”. Der Wüstensand muss von Hunderten Kids nun auch noch gesiebt werden. Stanley dämmert es: Hier geht es um mehr. K.B. steht offenbar für Kate Barlow, eine gefürchtete Banditin, die vor knapp 100 Jahren schon Stanleys Urgroßvater ausgeraubt haben soll.
Irgendwas stimmt hier nicht. So wie die „gestohlenen Turnschuhe”, die ihn nach Green Lake brachten, ausgerechnet in s e i n e Hände fallen mussten, so scheint auch Green Lake einfach sein Schicksal zu sein. Immer wieder trifft er auf die Initialen. Als Zero aus dem Camp ausbricht und ohne Wasservorrat in die Wüste rennt, muss Stanley sich entscheiden. Hilft er Zero, riskiert er sein Leben. Am Ende löst sein Mut den Fluch.
Sacher hat Löcher in zwei Ebenen geschrieben; zum einen in der Gegenwart aus der Sicht Stanleys, zum anderen in der Vergangenheit. Hier entwickelt er den Fluch. Da Schüler dies auch noch in der Mittelstufe als anspruchsvoll empfinden, sollte unser Leser schon über eine gewisse Leserfahrung verfügen. Ist dies der Fall begeistert
Holes/Löcher amerikanische wie deutschen Jungen gleichermaßen. Fantasie und Realität mischen sich auf spannende Art und Weise, ohne dass die Botschaft des Autors seine Wirkung verfehlt.
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